Wir über uns

Eine Frage, die uns immer gestellt wird ist: wie kommt man bloß darauf, eine Katzenpension zu betreiben?

Wohlgemerkt: die Frage kommt von Leuten, die froh waren, einen (vielleicht sogar kurzfristigen) Platz für die Katze / den Kater gefunden zu haben.

 

Die Antwort ist also diese:

Auch wir haben nicht schon immer hier gewohnt; und auch wir hatten damals das Problem, wohin mit der Katze im Urlaub.

Gut, es gab den Nachbarn! Also dort gefragt; und überhaupt kein Problem, die Katze von ihm, Renè, versorgen zu lassen!

"Fahrt man in Urlaub; ich mach` das schon."

Natürlich haben wir uns aus dem Urlaub gemeldet, um zu hören, wie es unserer Katze geht. Natürlich hervorragend; natürlich wird sich auch immer daran gehalten, was wir aufgeschrieben hatten, wie und womit die Katze zu füttern ist.

 

Aus dem Urlaub zurück, sahen wir zwar eine Katze; das konnte aber nicht unsere sein, weil unsere Katze hatte vor unserer Abfahrt das "Idealgewicht". Dem zufolge hätte sich unsere Katze hinter der, die wir sahen, mühelos "umziehen" können - ohne gesehen zu werden. Sie wissen was kommt - natürlich war es unsere Katze! Und natürlich wollte sie das angebotene Futter auch nicht mehr; kein Wunder, wenn man mit am Essenstisch sitzen darf (wahrscheinlich noch mit Lätzchen und eigenem Ess-Besteck) und mit Phiadelphia-Käse überhäuft wird! Selbstverständlich war auch die mühevolle Erziehung den Bach runter, weil man bei uns eben nicht in den Gardinen schaukeln darf (auch nicht, wenn es bestimmt Spaß macht!). Renè allerdings sah das alles recht unkompliziert; hat ja alles gut geklappt und beim nächsten Mal gerne wieder. Nach qualvollen Wochen, die von Machtkämpfen der kontrahierenden Parteien, nämlich wir und unsere Katze, durchzogen waren, kehrten allmählich die normalen Freß- und Verhaltensweisen wieder ein. Gut; Renè war ein Netter; aber zu den Bedingungen: dann lieber keinen Urlaub!

 

Im nächsten (Urlaubs-) Jahr, welches wir also ohne nachbarschaftliche Unterstützung bewältigen wollten, guckten wir uns also diverse Urlaubsunterbringungen für unsere nun wieder normal-gewichtige Katze aus. Es war alles auch nicht schlecht, aber auch nicht das, was uns überaus begeistern konnte!

 

Nachdem wir dann hierher gezogen waren, hatten wir die Idee, selbst eine Katzenpension zu betreiben und unsere Vorstellungen, wie eine Katzen-Pension sein sollte, darin umzusetzen.

Angefangen hat alles mit einem vorhandenen Holzhaus, welches dem Vor-Bewohner als Geräteschuppen diente. Eingerichtet wurden also Schlafplätze mit Kuscheldecken und -Höhlen und natürlich ein Zaun drum herum errichtet. Kleine Anzeigen wurden im "Dorfanzeiger" gemacht und bald kamen auch die ersten Gäste. Offensichtlich haben wir mit der Umsetzung unserer Idee auch den Geschmack andere Leute (und ganz wichtig: deren Katzen) getroffen. Die Mundpropaganda lief; nicht ohne Stolz dürfen wir behaupten, auch von Tierärzten inzwischen empfohlen zu werden. Es kamen also immer mehr Leute; bloß der Platz in einer Holzhütte ist auch begrenzt; also: Anbauen! Leider leichter gesagt, als getan; besonders, wenn man so was noch nie gemacht hat. Letzt endlich hat es aber doch geklappt, wenn auch mit vielen Schweißperlen. Nicht nur wir, sondern auch der zuständige Amt-Tierarzt hat Ideen zum Bau gehabt. Die Umsetzung seiner Ideen haben sich in der Vergangenheit als weise Voraussichten herausgestellt. Trotz des Anbaus ist hier aber alles familiär-übersichtlich; mehr als 20 kleine Racker gleichzeitig nehmen wir nicht auf. Das ist für uns Gewährleistung, alle Katzen im Auge zu haben. Für unsere Gäste bedeutet das, dass sie sich, wenn sie wollen, zurückziehen können und der Rest noch genug Platz zum Toben & Spielen hat.

 

 

 

 

Ka